Es geschah in einer der Rauhnächte.

Das Wetter war den ganzen Tag nasskalt und nebelig. Schon den ganzen Tag über war das energetische befinden mehr als merkwürdig. Was ist das nur für eine Tag heute? Dieser Gedanke begleitet mich die ganze Zeit über.

Hinzukommt das wir alle krank sind. Grippe, eine von dieser Sorte die dich umhauen und dir zu schaffen machen. Seit Tagen geht das schon so und es ist dieses mal anders als sonst, viel intensiver und heftiger.

Trotz dessen ist heute ein sonderbarer Tag. Warum, das weiß keiner so genau.

Irgendwann am Abend ist es an der Zeit zu Bett zu gehen. Endlich nimmt der Tag sein Ende. Jetzt gut schlafen und morgen ist es wieder ein besser.

Na ja, dass war erst mal so der Plan. Doch es kam alles anders und ich hatte keine Vorstellung davon wie meine Nacht verlaufen wird.

Es ging direkt los, kaum war ich eingeschlafen da tauchten sie auf – Motten, übergroß und von unheimlicher Gestalt. Viele, es waren viele und sie waren überall. In meinem Traum ging ich mit meiner Frau eine Straße entlang, irgendwo im nirgendwo und überall waren diese Motten. Wir sahen wie die Motten sich über Menschen hermachten und versuchten sie anzugreifen. Wir sahen Menschen die am Boden lagen und die Motten sie, na ja, es sah so aus als wollten sie die Menschen aussaugen. Ein fürchterlicher Anblick, wir wollten nur weg. Weg von dieser unheimlichen in Nebel getauchte Situation.

nacht der damonen

Aber wohin sollten wir?

Als wir einen Ausweg suchten öffnete sich rund um uns herum die Erde. Risse bildeten sich an der Oberfläche und richtige Krater entstanden. Dichter grauer Nebel stieg aus den Kratern empor und wir konnten schemenhaft erkennen das Dämonen durch die Krater nach draußen an die Oberfläche kamen. Was für ein absurdes, angst zu einflößendes Bild.

Was soll das?

Zeit um so schnell wie möglich aufzuwachen damit es aufhört.

Ich schrecke auf, sitze im Bett und bin wach. Was um Himmels Willen war das denn jetzt. Anders als sonst kann ich mich an jedes Detail, an jedes Farbe, an jede Empfindung des Traumes erinnern.

Ein Schluck Tee wird helfen um wieder einzuschlafen zu können.

Von wegen ein Schluck Tee hilft. Kaum war ich im Bett und habe die Augen geschlossen ging es sofort wieder los. Genau das gleiche wie eben zuvor. Genau die gleiche Szene, die gleiche Situation, die gleichen Motten und die selben Dämonen die aus der Erde aufsteigen.

Was für ein Wahnsinn.

Aufwachen, sofort wieder aufwachen – Was war das den jetzt schon wieder?

Wieder ein Schluck Tee, hinlegen und Augen zu.

Aber es ist kaum zu fassen. Sobald ich die Augen schließe geht es wieder los. Genau so wie im Traum zuvor und zuvor im ersten. Alles im Traum ist exakt das gleiche, es gibt keinen Unterschied oder eine Veränderung.

Es war die Nacht der Dämonen.

Was sie zu bedeuten hat, ist mir auch Tage später nicht so ganz klar. So lange beschäftigt mich schon dieser Traum.

War es eine energetische Situation? War es eine Art Übergang in eine weitere neue Dimension von der so viel berichtet wird? Je länger ich darüber nachdenke, so klarer wird mir das dieser Traum kein Zufall war.

Vielleicht erschließt es sich mir noch was er genau zu bedeuten hat.